Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen. Omega-3-Fettsäuren können dabei eine wichtige Rolle spielen. Schnell werden in diesem Kontext erhöhte Risiken für Vorhofflimmern in die Diskussion eingebracht. Welche Bedeutung haben zur differenzierten Klärung der individuelle Omega-3-Index, die Dosierung und die chemische Bindungsform? Wann steigt das Risiko messbar – wie kann es jedoch auch mit Omega-3 auf ein Minimum reduziert werden?
In diesem Online-Seminar präsentiert Prof. Dr. med. Oliver Weingärtner, Oberarzt für interventionelle Kardiologie, Angiologie und spezielle internistische Intensivmedizin, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zwischen Omega-3-Versorgung und kardiovaskulärer Gesundheit. Als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Lipidologie (Lipid-Liga) unterstützt er Initiativen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins im Hinblick auf die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Im Fokus steht dabei die Beziehung zwischen dem Omega-3-Index und dem Auftreten von Vorhofflimmern. Sowohl eine unzureichende als auch eine sehr hohe Versorgung können mit einem erhöhten Risiko assoziiert sein. Ergänzend werden die Unterschiede zwischen Omega-3-Fettsäuren hinsichtlich verschiedener biochemischer Darreichungsformen erläutert – von der Aufnahme bis hin zu den physiologischen Konsequenzen.


