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Allergien verstehen und gezielt begegnen: Ursachen, Tipps und die Rolle von Omega-3

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April 29, 2026
6 Min. Lesezeit

Die Sonne scheint länger, die Natur erwacht aus dem Winterschlaf und der langersehnte Frühling ist da. Für viele Menschen bedeutet diese Zeit jedoch vor allem eins: den Beginn der Allergiesaison. Niesattacken, tränende Augen und eine verstopfte Nase gehören für Allergiker nun wieder zum Alltag.

Was hinter Allergien steckt

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Bei einer allergischen Reaktion stuft unser Immunsystem einen eigentlich harmlosen, körperfremden Stoff (Allergen) fälschlicherweise als gefährlich ein und reagiert, als wäre es eine Krankheit. Diese Fehlreaktion kann verschiedene Symptome auslösen. Häufig zeigen sich allergische Beschwerden durch Juckreiz, Hautrötungen, Niesen, eine laufende Nase oder Schwellungen. Bei Lebensmittelallergien können zusätzlich Verdauungsprobleme, Atembeschwerden oder auch Müdigkeit auftreten. 

Lebensmittelallergien sind ebenfalls immunologisch Überempfindlichkeitsreaktionen, bei denen das Immunsystem bestimmte Nahrungsbestandteile, meist Eiweiße, fälschlicherweise als schädlich einstuft.Die Beschwerden können vielfältig sein und reichen von Hautreaktionen wie Juckreiz oder Quaddeln über Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Atemproblemen. In seltenen Fällen kann es zu einer schweren systemischen Reaktion (Anaphylaxie) kommen, die eine sofortige medizinische Behandlung erfordert.

Zu den häufigsten Auslösern zählen Nüsse, Milch, Eier, Fisch, Schalentiere, Soja und Weizen.

So entwickelt sich eine Allergie

Die Entstehung einer Allergie kann in zwei Phasen unterteilt werden.

1. Phase

In der ersten Phase, der sogenannten Sensibilisierungsphase, kommt das Immunsystem zum ersten Mal mit dem Allergen in Kontakt. Dieser wird als körperfremd identifiziert und das Immunsystem bildet daraufhin IgE-Antikörper. Diese binden sich an sogenannte Mastzellen. Dieser Prozess wird als Sensibilisierung bezeichnet. Er löst noch keine allergische Reaktion aus, sondern bereitet den Körper auf den nächsten Kontakt vor. Das Immunsystem behält den Stoff also als feindlich im Gedächtnis.

2. Phase

In der zweiten Phase kommen Menschen erneut mit dem Allergen in Kontakt und jetzt reagiert das Immunsystem. Wir befinden uns in der Reaktionsphase der Allergie. Das Immunsystem reagiert auf den feindlichen Stoff. Die Allergene binden sich direkt an IgE-Antikörper, dies führt dazu, dass Entzündungsstoffe, insbesondere Histamine, freigesetzt werden. Diese Stoffe verursachen typische Symptome einer Allergie, wie z. B. juckende Augen, laufende Nase, Atemnot, Hautausschläge, Husten, Schwellungen und Bauchschmerzen.

So entwickelt sich eine Allergie

Die Entstehung einer Allergie kann in zwei Phasen unterteilt werden.

1. Phase

In der ersten Phase, der sogenannten Sensibilisierungsphase, kommt das Immunsystem zum ersten Mal mit dem Allergen in Kontakt. Dieser wird als körperfremd identifiziert und das Immunsystem bildet daraufhin IgE-Antikörper. Diese binden sich an sogenannte Mastzellen. Dieser Prozess wird als Sensibilisierung bezeichnet. Er löst noch keine allergische Reaktion aus, sondern bereitet den Körper auf den nächsten Kontakt vor. Das Immunsystem behält den Stoff also als feindlich im Gedächtnis.

norsan omega-3 allergie erste phase

2. Phase

In der zweiten Phase kommen Menschen erneut mit dem Allergen in Kontakt und jetzt reagiert das Immunsystem. Wir befinden uns in der Reaktionsphase der Allergie. Das Immunsystem reagiert auf den feindlichen Stoff. Die Allergene binden sich direkt an IgE-Antikörper, dies führt dazu, dass Entzündungsstoffe, insbesondere Histamine, freigesetzt werden. Diese Stoffe verursachen typische Symptome einer Allergie, wie z. B. juckende Augen, laufende Nase, Atemnot, Hautausschläge, Husten, Schwellungen und Bauchschmerzen.

norsan omega-3 allergie zweite phase

Ursachen für Allergien

Warum haben manche Menschen Allergien, andere aber nicht? Genau dieser Frage geht die Forschung schon seit Jahren auf den Grund. Leider gibt es noch keine abschließende Antwort auf die Frage nach den genauen Ursachen von Allergien. Fest steht jedoch, dass verschiedene Faktoren die Entstehung von Allergien beeinflussen können.

Zum einen spielt die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle, Allergien können also vererbt werden. Das Risiko, selbst eine Allergie zu entwickeln, ist erhöht, wenn bereits die Eltern betroffen sind. Darüber hinaus haben auch Umweltfaktoren einen Einfluss, etwa eine steigende Feinstaubbelastung, veränderte Ernährungsgewohnheiten oder bestimmte Lebensumstände.

Durch den Alltag trotz Allergien

Mit einigen einfachen Änderungen der Gewohnheiten im Alltag lässt sich die Pollenbelastung jedoch deutlich reduzieren. Hier sind sechs hilfreiche Tipps für Allergiker:

norsan omega-3 Allergien__Lueften

Regelmäßig und richtig lüften: Frische Luft ist wichtig, allerdings sollte man beim Lüften auf die Pollenkonzentration achten. Diese ist je nach Wohnort unterschiedlich. In Städten ist sie oft morgens höher, auf dem Land eher abends. Daher ist es am besten, zu Zeiten mit niedriger Pollenkonzentration zu lüften. Pollenschutzgitter an Fenstern können zusätzlich helfen, Pollen draußen zu halten.

Wäsche nicht draußen trocknen: Auch wenn es praktisch ist, Kleidung und Bettwäsche sollten während der Pollensaison möglichst nicht im Freien getrocknet werden. Pollen können sich leicht im Stoff festsetzen und später in die Wohnung getragen werden.

Den Allergiekalender nutzen: Ein Allergiekalender zeigt, wann Pollen besonders stark in der Luft sind. Dadurch können Allergiker besser planen und sich auf belastende Zeiten vorbereiten.

Bettwäsche regelmäßig wechseln: Pollen sammeln sich schnell in Textilien. Wer seine Bettwäsche regelmäßig wechselt, kann die Pollenmenge im Bett deutlich reduzieren und dadurch ruhiger schlafen.

Alltagskleidung nicht im Schlafzimmer aufbewahren: Getragene Alltagskleidung kann viele Pollen enthalten. Um die Belastung im Schlafzimmer möglichst gering zu halten, sollte Kleidung außerhalb des Schlafzimmers abgelegt werden.

Vor dem Schlafengehen duschen und Haare waschen: Pollen bleiben häufig an Haut und Haaren hängen. Eine kurze Dusche und das Haarewaschen vor dem Schlafengehen verhindern, dass Pollen ins Bett gelangen.

Der Allergiekalender

In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an Pollenallergien. Besonders im Frühling macht sich Heuschnupfen bei vielen bemerkbar und kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Ein Allergiekalender bietet Menschen mit Pollenallergien eine hilfreiche Orientierung. Er zeigt, wann welche Pflanzen ihre Pollen freisetzen und wann die Belastung besonders hoch ist. So können Betroffene ihre Symptome besser einordnen, vorbeugende Maßnahmen treffen und gegebenenfalls ihre Therapie anpassen. Da Blütezeiten je nach Region und Witterung variieren, dient der Allergiekalender jedoch vor allem als saisonale Orientierung und weniger als exakte Vorhersage.

Studienlage: Omega-3-Fettsäuren bei Allergien

Studien zeigen, dass eine erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren während der Schwangerschaft das Allergierisiko beim Säugling positiv beeinflussen kann. In Untersuchungen mit Schwangeren mit erhöhtem Allergierisiko traten bei den Kindern in der Omega-3 Gruppe keine Allergien auf.

Besonders deutlich war der schützende Effekt bei einem hohen EPA-Gehalt in der Muttermilch: Ab einem Anteil von 0,85 mol % EPA im Kolostrum entwickelten die Kinder in den ersten zwei Lebensjahren keine IgE-assoziierten Erkrankungen.*

Darüber hinaus trägt die Aufnahme von DHA durch die Mutter zur normalen Entwicklung von Gehirn und Augen beim Fötus und beim gestillten Säugling bei. Laut EFSA stellt sich diese positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 200 mg DHA ein, zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d.h. mindestens 250 mg DHA und EPA), ein.

*Warstedt K., Furuhjelm C., Fälth-Magnusson K., Fagerås M., Duchén K. (2016) High levels of omega-3 fatty acids in milk from omega-3 fatty acid-supplemented mothers are related to less immunoglobulin E-associated disease in infancy. In: Acta Paediatrica, 105(11): 1337-1347.

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